Was ist Ayurveda?
Das Wissen des Ayurveda entstammt der vedischen Hochkultur Altindiens. Es wurde tausende von Jahren mündlich überliefert. Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft. Der Begriff stammt aus dem indischen Sanskrit und setzt sich aus den Wörtern Ayus (Leben) und Veda (Wissen) zusammen. Ayurveda ist eine Kombination aus Erfahrungswerten und Philosophie, die sich auf die für menschliche Gesundheit und Krankheit wichtigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert.
Die Blütezeit erlebte Ayurveda vom 700 v. Chr. bis 1000 n. Chr. - Ayurveda wird auch als "Mutter der Medizin" bezeichnet und hatte bedeutenden Einfluss auf die chinesische Medizin und die Medizin des alten Ägyptens. Sogar bei Hippokrates finden sich ayurvedische Elemente. Zum Stillstand kam Ayurveda durch den Import westlicher Technologie während der Kolonialzeit. Seit 1958 wird das Wissen wieder durch die Regierung gefördert, es gibt eine systematische Ausbildung für Ärzte.
Man unterscheidet zwischen 3 verschiedenen Temperamenten oder Lebensenergien, den sogenannten Doshas:
- Vata (Wind, Luft und Äther Pneuma), das Bewegungsprinzip
- Pitta (Feuer und Wasser, Chole), das Feuer- bzw. Stoffwechselprinzip
- Kapha (Erde und Wasser, Phlegma), das Strukturprinzip
Die zentralen Elemente des Ayurvedas sind:
- Ayurveda-Massage und -Reinigungstechniken
- die fundierte Ernährungslehre
- spirituelle Yogapraxis
- kenntnisreiche Pflanzenheilkunde
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