Why cells sometimes need more than just a glass of water

Michaela Altenberger,

Warum führt reines Wasser nicht automatisch zu Zellhydratation?

Inwiefern ähnelt die Zusammensetzung von Körperflüssigkeiten dem Meerwasser?

Wie beeinflussen Elektrolyte die Nervenleitung und Muskelarbeit?

Die Idee ist alt. Wasser und Salz, zwei Grundstoffe des Lebens, verbunden zu einem einfachen Getränk, das Klarheit, Energie und innere Ordnung verspricht. Die Sole Trinkkur erlebt gerade ihr Comeback. 

Was ist eine Sole überhaupt

Sole ist nichts anderes als Wasser mit gelöstem Salz. Chemisch gesehen eine Elektrolytlösung. Relevant wird es erst bei der Konzentration. Eine gesättigte Sole enthält rund 26 Prozent Salz. Mehr ist physikalisch nicht möglich. Alles darüber bleibt ungelöst am Boden liegen. Genau das ist das Zeichen für Stabilität.

Häufig wird sogenanntes Kristallsalz aus der Himalaya Region verwendet. Wichtig ist weniger die Herkunft als die Qualität. Unraffiniert, ohne Rieselhilfen, ohne Zusätze. 

Der Körper als lebendige Sole

Rund 60 bis 70 Prozent des menschlichen Körpers bestehen aus Wasser. Die Zusammensetzung unserer Körperflüssigkeiten ähnelt in ihrer Grundstruktur jener des Meerwassers. Nicht identisch. Aber auffallend nah. Blutplasma, Lymphe, Zellflüssigkeit, Schweiß. All das ist im Kern eine milde Sole. Eine Lösung aus Wasser, Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium und weiteren Spurenelementen.

Diese Mineralien sind funktional. Sie regulieren, wie Wasser zwischen Innen und Außen verteilt wird. Sie entscheiden darüber, ob eine Zelle prall und leistungsfähig ist oder erschöpft und träge. Sie ermöglichen elektrische Spannungen. Jeder Gedanke, jede Muskelbewegung, jeder Herzschlag basiert auf genau diesem elektrochemischen Milieu.

Warum Wasser allein nicht reicht

Wasser allein hydratisiert nur begrenzt. Damit Wasser tatsächlich in die Zellen gelangt, braucht es Elektrolyte. Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium. Sie sind die Transporter. Sie erzeugen elektrische Ladung. 

Zu viel Wasser ohne Elektrolyte kann das System sogar belasten. Das Blut wird verdünnt, das Gleichgewicht kippt. Die Lösung ist daher nicht mehr trinken, sondern klüger trinken.

Das Morgengetränk als physiologischer Reset

Die meisten Menschen wachen leicht dehydriert auf. Acht Stunden Schlaf ohne Flüssigkeitszufuhr, während Leber, Gehirn und Lymphsystem aktiv waren. Der Körper hat verbraucht. Der Morgenurin zeigt es deutlich, denn je dunkler, desto leerer die Speicher.

Ein Glas Wasser am Morgen ist sinnvoll. Ein Glas Wasser mit einer kleinen Menge Elektrolyten ist oft sinnvoller. 

Was Sole realistisch leisten kann

Regelmäßig und moderat eingesetzt kann Sole:

Herstellung einer gesättigten Sole

Ein sauberes Schraubglas reicht aus. Auf einen Liter Wasser kommen etwa 300 Gramm Natursalz. Eine gesättigte Sole ist nur dann wirklich gesättigt, wenn ungelöstes Salz am Boden zurückbleibt.

Wasser und Salz in das Glas füllen, verschließen und einige Stunden stehen lassen. Das Salz löst sich so lange, bis das Wasser keine weiteren Kristalle mehr aufnehmen kann. Der Rest bleibt liegen. Bleibt immer etwas Salz sichtbar, liegt die Konzentration bei etwa 26 Prozent. Diese Konzentration ist physikalisch stabil.

Geht die Flüssigkeit zur Neige, einfach Wasser nachgießen. Das Salz löst sich weiter, bis die Sättigung erneut erreicht ist. Es können auch danach Kräuter dazugegeben werden.

Wichtig: Menschen mit Bluthochdruck, Nierenerkrankungen oder bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme sollten nicht experimentieren. 

Wann Elektrolyte besonders Sinn machen

Nach starkem Schwitzen oder Sport. Auf Flugreisen.
Nach Krankheit mit Flüssigkeitsverlust. Bei mentaler Erschöpfung.

Alternative zur selbstgemachten Sole

Wer keine Sole selbst herstellen möchte, kann auf hochwertige Mineralstoffmischungen zurückgreifen. Zum Beispiel von the Minerals. Das bayerische Unternehmen bietet verschiedene Mischungen an, etwa für Energie oder speziell für Frauen.

Die Basis dieser Produkte besteht aus Natriumchlorid, Kaliumchlorid und Magnesiummalat. Je nach Variante ergänzt durch Aminosäuren wie Kreatin oder Glycin. Diese Kombination liefert genau jene Elektrolyte, die für Zellhydratation, Zellstoffwechsel und eine stabile Energiebereitstellung notwendig sind.

Einordnung

Sole ist kein Heilmittel. Aber sie ist auch kein Unsinn. Sie ist ein schlichtes, funktionales Werkzeug, um Hydratation bewusster zu gestalten.

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